Für Kanzleien, Steuerberatung und Praxen
KI mit unterschriebener Schweigepflicht nach § 203 StGB.
Für Mandanten- und Patientendaten: ein Sprachmodell auf Servern in Deutschland, betrieben von einer deutschen GmbH ohne US-Muttergesellschaft. Wer die Verschwiegenheitsvereinbarung unterschreibt, betreibt die Server selbst — und zu jeder Anfrage entsteht ein Protokoll, das Sie Ihrer Kammer, Ihrem Mandanten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten vorlegen können.
5 Mio. Token pro Monat · ohne Zahlungsmittel · Vereinbarung ohne Anmeldung einsehbar
Noch 7 von 20 Zugangsschlüsseln diesen Monat freiFür Berufsgeheimnisse reicht ein AVV nicht.
§ 203 Abs. 4 StGB
Die Verpflichtung ist Ihre Pflicht
Wer Berufsgeheimnisse an einen Dienstleister weitergibt, muss dafür sorgen, dass dieser zur Geheimhaltung verpflichtet wurde. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO allein leistet das nicht.
§ 43e BRAO · § 62a StBerG
Textform und Belehrung
Das Berufsrecht verlangt einen Vertrag in Textform, der den Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichtet, über die strafrechtlichen Folgen belehrt und regelt, wen er seinerseits einbinden darf.
§ 203 Abs. 4 S. 2 Nr. 2 StGB
Jede weitere Stelle zählt
Bindet Ihr Dienstleister weitere Stellen ein — Modellanbieter, Rechenzentren, Weiterleitungen —, muss auch jede davon verpflichtet sein. Je länger die Kette, desto schwerer lässt sie sich belegen.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Ob und wie diese Vorschriften auf Sie anwendbar sind, klären Sie mit Ihrer Kammer oder Rechtsberatung.
Eine Vereinbarung ist so viel wert wie das, was hinter der Unterschrift steht.
Verschwiegenheitsvereinbarungen bieten inzwischen mehrere Anbieter an. Vergleichen Sie, wer unterschreibt, welchem Recht er unterliegt und wie viele Stellen mitlesen könnten.
Keine US-Muttergesellschaft
Auch große US-Anbieter bieten inzwischen Zusatzvereinbarungen für Berufsgeheimnisträger an. Sie bleiben aber Unternehmen, von denen US-Behörden nach dem CLOUD Act Daten verlangen können. DataFortress.cloud GmbH ist eine deutsche GmbH ohne ausländische Muttergesellschaft.
Wer unterschreibt, betreibt die Server
Die Vereinbarung zeichnet die Geschäftsführung, die die Server selbst betreibt — mit persönlicher Verpflichtungserklärung jeder Person, die Zugriff hat, namentlich in der Anlage genannt.
Kein fremder Modellanbieter
Das Modell läuft auf unseren Servern, nicht bei einem Drittanbieter hinter einer Schnittstelle. Jede weitere beteiligte Stelle steht namentlich in der Subprozessorenliste — vor dem Vertrag einsehbar.
Der Nachweis
Die Vereinbarung sagt, was gelten soll. Diese Zeile zeigt, was passiert ist.
Zu jeder Anfrage entsteht ein Eintrag: welches Modell geantwortet hat, wo es lief, dass nichts gespeichert wurde — verkettet mit dem vorherigen Eintrag, damit sich nachträglich nichts unbemerkt ändern lässt. Exportierbar für Kammer, Mandant oder Datenschutzbeauftragten.
- modell
- welches Modell tatsächlich geantwortet hat
- rechenzentrum
- wo die Anfrage verarbeitet wurde, mit dem Betreiber namentlich
- retention
- dass Prompt und Antwort nicht gespeichert wurden
- hash
- verkettet mit der vorherigen Anfrage, manipulationssicher
Sehen Sie, was zu einem Mandantenschreiben protokolliert wird.
Wählen Sie oben eine Säule und eine Anfrage, um zu sehen, wie sich die Prüfspur je nach Infrastruktur unterscheidet.
Noch keine Anfrage gesendet.
Signierter PDF-Export ist Bestandteil des Compliance-Tarifs. Unten: CSV-Vorschau derselben Zeile.
anfrage_id,modell,subprozessor,rechenzentrum,tokens_in,tokens_out,zeitstempel,hash
Lesen Sie die Vereinbarung, bevor Sie mit uns sprechen.
§203-Zusatzvereinbarung, AVV, TOM, Subprozessorenliste und VVT-Muster. Kein Formular, keine E-Mail-Pflicht.
Wir zitieren keine Kunden, die wir noch nicht haben. Das hier stimmt trotzdem.
- 1
- Subprozessor bei Deutschland-Inferenz, namentlich gelistet
- 0
- Tage Retention, kein Training auf Ihren Daten
- 5
- Unterlagen ungated herunterladbar, ohne E-Mail
- DE
- Anbieter mit Sitz und Gerichtsstand in Deutschland
Lieber hier als im Audit: wann Sie einen anderen Anbieter nehmen sollten.
Sie brauchen ein BSI-C5-Testat des Anbieters
Das haben wir nicht. Große deutsche Cloud-Anbieter haben es — wenn Ihre Beschaffung darauf besteht, sind Sie dort besser aufgehoben.
Sie sind Bank, Versicherer oder Finanzdienstleister
Die DORA-Anforderungen an IKT-Drittdienstleister — Prüfrechte, Ausstiegsplan, Redundanz — können wir heute nicht belastbar erfüllen.
Sie brauchen garantierte Verfügbarkeit
Aktuell eine Region, eine GPU. Fällt sie aus, schlägt die Anfrage fehl, statt umgeleitet zu werden — gewollt, aber kein Hochverfügbarkeits-Versprechen.
Sie brauchen das stärkste Modell am Markt
Qwen3.8-27B reicht für Zusammenfassen, Extrahieren und Entwürfe von Fachtexten. Bei komplexen Agenten- oder Coding-Aufgaben liegt es hinter großen proprietären Modellen.
Stufe 01 · kostenlos
PDF, eine SeiteBevor Sie irgendetwas kaufen: prüfen Sie, ob es bei Ihnen überhaupt zulässig ist.
Die 12 Punkte, die vor dem KI-Einsatz in Kanzlei oder Praxis geklärt sein sollten — § 203 StGB, DSGVO und AI Act auf einer Seite, in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich anfallen.
- Keine Registrierung, nur E-Mail
- Direkt an Ihren DSB weiterleitbar
- Gilt auch, wenn Sie sich gegen uns entscheiden
Keine Weiterleitung an Dritte. Mit dem Absenden stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.
Wie Sie starten.
Kostenlose Checkliste, das §203-Dossier zum Festpreis oder die laufende Prüfspur im Abo — Sie steigen ein, wo Sie stehen.
Stufe 01
Freigabe-Checkliste
€0PDF, eine Seite
Die 12 Punkte, die Ihr Datenschutzbeauftragter prüft, bevor er KI freigibt.
- AI Act, DSGVO und § 203 StGB auf einer Seite
- Prüfschritte in der Reihenfolge, in der sie anfallen
- Direkt an Ihren DSB weiterleitbar
- Nur E-Mail, keine weiteren Angaben
Wenn Sie noch klären, ob KI bei Ihnen überhaupt zulässig ist.
Checkliste anfordernStufe 02
Empfohlener Einstieg§203-Freigabedossier
€39einmalig
Der komplette Dokumentensatz, mit dem Sie die Freigabe intern durchbekommen — ausfüllbar, nicht nur zum Lesen.
- AVV-Vorlage nach Art. 28 DSGVO
- § 203 Abs. 3 StGB-Zusatzvereinbarung
- Vorausgefüllter Art. 30 VVT-Eintrag
- DSB-Freigabevorlage mit Begründungstext
- TOM-Beschreibung und Subprozessorenliste
Wenn Sie die Freigabe aktiv betreiben und Papier brauchen, das unterschriftsreif ist.
Wird bei einem späteren Compliance-Abo vollständig verrechnet.
Dossier bestellenBestellung per Formular, Rechnung per E-Mail.
Stufe 03
Compliance
€290/ Monat
Die laufende Prüfspur: jede Anfrage nachweisbar, jederzeit exportierbar, gegengezeichnet.
- Signierte Audit-Exporte (PDF + CSV)
- Automatischer Art. 30 VVT-Eintrag pro Anfrage
- Subprozessor-Änderungsbenachrichtigung
- Gegengezeichneter AVV
- §203-Zusatzvereinbarung (bei Deutschland-Inferenz)
Wenn KI bei Ihnen produktiv läuft und die Nachweispflicht dauerhaft besteht.
Zugangsschlüssel sichernStufe 04 · persönlich
Begrenzte KapazitätMachbarkeits-Check & Integration
€1.900–9.000einmalig
Wir prüfen Ihre bestehenden Systeme, integrieren den Endpunkt in Ihren primären Kanal und begleiten Sie persönlich bis zur schriftlichen Freigabe durch Ihren Datenschutzbeauftragten.
- Prüfung Ihrer bestehenden Systeme
- Integration in Ihren primären Kanal
- Individuelle §203-Zusatzvereinbarung (bei Deutschland-Inferenz)
- Begleitung bis zur DSB-Freigabe
- Optional: dedizierte Server in Ihrem Rechenzentrum (Säule 3)
Deutschland-Inferenz: 5 Mio. Token/Monat kostenlos, im Compliance-Tarif 25 Mio. Token inklusive.
Tarife und Modell →Zugangsschlüssel sichern.
Keine Kreditkarte, kein Verkaufsgespräch. Wir vergeben Zugangsschlüssel aktuell manuell.
Zugangsschlüssel frei diesen Monat
Wir vergeben Zugangsschlüssel manuell und zeichnen jede §203-Zusatzvereinbarung persönlich gegen — deshalb pro Monat begrenzt. 13 von 20 bereits vergeben.
Danke! Ihre Anfrage ist angekommen. Sie erhalten Ihren Zugangsschlüssel per E-Mail, in der Regel werktags binnen 24 Stunden.
Kein Berufsgeheimnisträger? Dann gibt es zwei weitere Wege.
Für Unternehmen und Entwicklerteams, die mehr Modellauswahl brauchen oder ihre bestehende Cloud behalten wollen — mit derselben Prüfspur, aber ohne §203-Zusatzvereinbarung, weil dort Anbieter beteiligt sind, die wir nicht verpflichten können.
Wählbare Schutzstufe
Router
Vier Schutzstufen — Sie wählen eine, wir führen Sie durch die passenden Unterlagen.
ab €3,50 / Mio. Token
Router ansehen →Ihre Infrastruktur bleibt
Sidecar
Ihr AWS, Azure oder eigenes Modell bleibt — unser Sidecar läuft daneben und liefert den Nachweis.
ab €290 / Monat
Sidecar ansehen →Der ganze Wechsel
- base_url="https://api.openai.com/v1"
+ base_url="https://ai-sidecar-api.datafortress.cloud/v1"Requests, Responses und Streaming bleiben identisch — für jedes OpenAI-SDK, Cursor, Claude Code und Copilot.
Welcher Weg passt? Vier Fragen →Häufige Fragen.
Wofür gilt die §203-Zusatzvereinbarung?
Ausschließlich für Deutschland-Inferenz — Anfragen, die auf unseren eigenen Servern verarbeitet werden. Bei Router und Sidecar sind Modellanbieter bzw. Ihre eigene Cloud beteiligt, die wir nicht zur Verschwiegenheit verpflichten können. Dort bieten wir sie deshalb nicht an.
Bieten große Anbieter so eine Vereinbarung nicht auch an?
Teilweise ja. Vergleichen Sie drei Dinge: wer unterschreibt, welchem Recht der Anbieter und seine Muttergesellschaft unterliegen, und wie viele weitere Stellen an der Verarbeitung beteiligt sind. Brauchen Sie ein Zertifikat wie BSI C5, ist ein großer Anbieter die bessere Wahl.
Was steht in der Vereinbarung?
Verpflichtung zur Verschwiegenheit in Textform, Belehrung über die strafrechtlichen Folgen, Kenntnisnahme nur soweit erforderlich, Regeln für weitere mitwirkende Personen, keine Verarbeitung im Ausland und die namentliche Liste der Personen mit Zugriff. Das Muster liegt ohne Anmeldung unter „Unterlagen".
Werden unsere Anfragen gespeichert oder zum Training genutzt?
Bei Deutschland-Inferenz nein: gespeichert werden Token-Anzahl, Zeitstempel und Anfrage-ID — nicht Prompt oder Antwort. Kein Training auf Ihren Daten.
Welches Modell steht zur Verfügung?
Deutschland-Inferenz liefert Qwen3.8-27B (FP8) unter Apache-2.0-Lizenz, 131.072 Token Kontext. Router und Sidecar bieten je nach Schutzstufe eine größere Auswahl — ohne §203-Zusatzvereinbarung.
Ist der Token-Einstieg wirklich kostenlos?
Ja, bis 5 Mio. Token pro Monat ohne Zahlungsmittel. Beim Erreichen des Kontingents wird gedrosselt, nicht automatisch abgerechnet.
Warum sind die Zugangsschlüssel begrenzt?
Weil wir jeden Start persönlich begleiten und die §203-Zusatzvereinbarung individuell gegenzeichnen. Das skaliert nicht beliebig, deshalb vergeben wir pro Monat ein festes Kontingent.
Was kostet ein Machbarkeits-Check?
Zwischen €1.900 und €9.000 einmalig, abhängig von Umfang und Anzahl der zu integrierenden Kanäle. Details unter „Einstieg wählen".
Ist konforme-ki.de Rechtsberatung?
Nein. Weder das Angebot noch die Vereinbarungsmuster ersetzen die Prüfung durch Ihre Kammer oder Rechtsberatung im Einzelfall.
Ist der Dienst ein Medizinprodukt?
Nein — er verarbeitet, aber bewertet nicht, und ist damit kein Medizinprodukt im Sinne der MDR.
Übernehmen Sie meine Haftung?
Nein. Ihre Berufspflichten bleiben bei Ihnen. Wir liefern die Verpflichtung, die Infrastruktur und den Nachweis dazu.
Ersetzt der AVV meine Mandantenvereinbarung?
Nein — AVV und Zusatzvereinbarung ergänzen, ersetzen aber nicht Ihre eigene Vereinbarung mit Mandanten oder Patienten zur KI-Nutzung.
Ihre Schweigepflicht endet nicht beim Dienstleister. Unsere auch nicht.
Lesen Sie die Vereinbarung, testen Sie mit 5 Mio. Token ohne Zahlungsmittel — und entscheiden Sie dann.